Feuerzangenbowlenfahrt 2016 – bei herrlichem Wetter und großem Appetit

Die alljährliche Ausfahrt zum Schnatermann (Foto: H. Druckrey)

Die alljährliche Ausfahrt zum Schnatermann (Foto: H. Druckrey)


Schon lange stand der 24. September in unserem Jahresplan: Unser Ruderclub lädt traditionell zur „Feuerzangenbowlenfahrt“ ein. Es kamen fünf Gäste aus Bergen, fünf von der HSG und 19 RRC-Ruderer um 9 Uhr ins Bootshaus. Heike begrüßte alle, teilte die Bootsplätze ein und ermahnte uns, Fähranleger und Wendeplatte weiträumig zu umfahren, um dann im Breitling den Kurs Richtung Schnatermann aufzunehmen. Mit unserem Gigachter „Rostock“ und vier Vierern waren wir 29 Ruderfreunde unterwegs. Wer zum ersten Mal dabei war, konnte über Marienehe, Lütten Klein, den IGA-Park mit dem Traditionsschiff „Dresden“ und die Fähren am Überseehafen nur staunen. Wolfgang Behrendt und einige Helfer begleiteten uns mit dem Motorboot bei herrlichem Wetter – Sonne, kaum Wind – zum Strand beim Schnatermann. Ein Vierer ruderte noch durch den Moorgraben zum Radelsee. Dann trafen wir uns alle am Strand. Eine kleine RRC-Radfahrergruppe erreichte ebenfalls unseren Rastplatz.
Heike und Gerd hatten 35 Liter (!) Erbseneintopf mit Kassler vorbereitet. Dieses Essen in der Sonne am Strand schmeckte den 34 Ruderfreunden so gut, dass wir jeder im Schnitt fast einen Liter verzehrten! Was kann die Köche mehr loben?! Nach dem leckeren Mittagsmahl wurde dann die unserer Fahrt namensgebende Feuerzangenbowle bereitet: „Prosit – es möge nützen!“
Gegen 15 Uhr machte sich unsere bunte Gemeinschaft wieder auf die Heimfahrt. Der HSG-Vierer ruderte noch zum Warnemünder Cruise Center, dem Passagierkai der Aida-Flotte.
Das Warten auf den Eintopf (Foto: H. Druckrey)

Das Warten auf den Eintopf (Foto: H. Druckrey)


Nachdem alle in unserem Bootshaus angekommen waren, die Boote gereinigt und alles Material verstaut war, lud eine lange Kaffeetafel zum Ausklang unserer Feuerzangenbowlenfahrt ein. Wir hatten einen wunderbaren Ruderausflugstag und bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren Heike, Gerd und Wolfgang! Gemäß § 1 unserer Satzung von 1885 haben wir „das Rudern gefördert“ und gleichzeitig „in heiterer und gemütlicher Gesellschaft Zerstreuung gesucht“ – und gefunden! Ein schöner Tag also für unseren RRC.
Bericht und Bilder: Hans Druckrey

Frieslandwanderfahrt – eine Synergie mit der Hansesail

Vom 29. September bis zum 4. Oktober findet die Frieslandwanderfahrt des Rostocker Ruderclubs statt. Diese Fahrt ist eine Synergie der Hansesail Rostock, da der Fahrtenleiter Jaap Marks aus Haskerdijken bei Heerenveen bis 2015 Holländische Segel- und Traditionsschiffe zur Hansesail vermittlelte. Nun will er seine eigenen Schiffe im Sinne der Ruderer einsetzen und Ruderwanderfahrten in den Niederlanden und Norddeutschland unterstützen. Der Wanderruderlaie muss sich vorstellen, dass man in ein Hotel eincheckt und dieses auf der gesamten Fahrt die Ruder begleitet. Dieses Format ist für Wanderrudern in den Niederlanden neu und passt besonders für unsere älter werdende Klientel. Gerudert wird in Werrys. Das sind ca. 1,20 m breite Doppelzweier, die von zwei Aktiven gesteuert werden können. Die Fahrt 2016 führt von Leeuwarnden über Drachten und Akrum nach Steenwijk, das schon in der Provinz Overijssel liegt.
Informieren kann man sich auf den Seiten www.roeireizen.nl.

Text: Wolfgang Krutzke

Foto: http://vaartwel.com/

Foto: http://vaartwel.com/

5. Neuruppin-Wochenende

Mit 13 Teilnehmern war diese Vereinswanderfahrt ein Rekord (Foto: H. Druckrey)

Mit 13 Teilnehmern war diese Vereinswanderfahrt ein Rekord (Foto: H. Druckrey)


Zum fünften Mal fand Ende August das Vereinswanderfahrtswochenende des Rostocker Ruderclubs statt. Nach Potsdam, Mirow, Neuruppin und Werder nun wieder in Neuruppin.
Dabei geht es um das angenehme Gemeinschaftserleben, verbunden mit der sportlichen Leistung und dem Kennenlernen neuer Landschaften und anderer Vereine. Die Teilnahme von 13 Vereinsmitgliedern und einem Gast aus Berlin ist ein Rekord.
Der Anreise am Freitag folgte eine kleine Ausfahrt in die Lanke und über Altruppin wieder an den Steg des Neuruppiner Ruderclubs (NRC). Das Abendbrot wurde mit den eingekauften Dingen auf der Terrasse des alten Bootshauses gestaltet.
Am Sonnabend frühstückte die Truppe in der Seglergaststätte „Skipper“ und dann wurden die Boote für die Tagestour klargemacht. Es ging durch die Schleuse Altruppin, über den Molchensee, den Tetzensee zur Pause am Zermützelsee. Danach wurde weiter über das Rottstielfließ in den Tornowsee zum Tagesziel Boltenmühle gerudert. Hier waren zwei Stunden Zeit für den Imbiss, ein Bier in der Gaststätte oder zur Erholung.
Auf der Rückfahrt gab einen Kaffee im „River Cafe“ nahe des Molchowsees und sonst passierte bis zum Steg der NRC nichts Besonderes.
Das Ziel des Abends, der „Tempelgarten“ wurde zu Fuß erreicht und hier im Freien a la Carte gegessen. Der maurische Baustil des Lokals passte zum lauen Abendwetter.
Die Ruderfahrt am Sonntag führte nach Alt-Friesack und es wurde an der Badewiese in Wustrau angelegt.
Am Ende der Fahrt erfolgte das Boote putzen, das Resteessen, die Abrechnung mit dem Gastgeber und eine problemlose Heimfahrt.
Es war einfach schön.
Die Pausen dienten den Ruderern zu Erholung und Stärkung (Foto: H. Druckrey)

Die Pausen dienten den Ruderern zu Erholung und Stärkung (Foto: H. Druckrey)

Text: Wolfgang Krutzke

33. Hiddenseefahrt bis Vitte

Mitte August fand die 33. Hiddenseefahrt statt. Diese traditionelle Wanderfahrt wird seit 1990 durchgeführt. In diesem Jahr organisierte RRC Mitglied Wolfgang Krutzke die gemeinsame Ausfahrt. Insgesamt ruderten fünf RRC Mitglieder mit Gästen aus Magdeburg, Berlin, Neuruppin und Anklam am Freitag in den herrlich Abend des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Übernachtet wurde im Hotel „Seeblick“ in Barhöft, das auf dem Festland liegt.

Am Vitter Strand (Foto: )

Am Vitter Strand (Foto: Gerhard Sapper)


Am Sonnabendfrüh, nach dem vorzüglichen Frühstück, konnte der Weg nach Vitte über die Ostsee genommen werden. Bei warmen Wetter, mit leichtem Wind wurde der Strand bei Vitte erreicht und es gab dort den Mittagsimbiss. Nach einem Bad in der Ostsee und einer Erholungspause ging es auf die Rückfahrt nach Bärhöft. Das Abendessen fand in gemütlicher Runde im „Seeblick“ statt.
Der Sonntag war genauso schön wie die Tage zuvor. So konnte entspannt die Rückfahrt über Parow, Altefähr und Grahlefähr gerudert werden. Zum Abschluss noch unter der neuen Rügenbrücke mit ihren 42m Durchfahrtshöhe hindurch und das Bootshaus des Stralsunder Ruder-Clubs wurde erreicht. Erst Boote putzen und dann eine Kaffeerunde zum Schluss.
Es war ein brilliantes Wochenende.

Text: Wolfgang Krutzke

Goldener Saisonabschluss für Julia Leiding

Sommerliche Temperaturen und Schiebewind waren die Rahmenbedingungen für den Finaltag der Studenten- WM im polnischen Poznan.
Im Fraueneiner konnte Julia sich bereits mit den ersten Schlägen vom Feld absetzen und die Führung im Rennverlauf weiter ausbauen. Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sie sich den Weltmeistertitel. Freudestrahlend nahm sie die Goldmedaille in Empfang.

Julia bei der Siegerehrung (Foto: Youtube)

Julia bei der Siegerehrung (Foto: Youtube)

Der Rostocker Olympiateilnehmer Stephan Krüger ging gemeinsam mit Timo Piontek im Männerdoppelzweier als Favorit in das Finale und wurde dieser Rolle gerecht. Auch Stephan konnte sich mit einem Start-Ziel-Sieg die Goldmedaille sichern.

Julia Leiding und Stefan Krüger mit Goldmedaille (Foto: RRC)

Julia Leiding und Stefan Krüger mit Goldmedaille (Foto: RRC)

Hier findet Ihr den Artikel aus der Ostseezeitung.

Hoffnungslauf bei den World University Games in Poznan

Rep Julia 1x

Mit einem guten Rennen startete Julia Leiding gestern in die Studenten- WM in Poznan. Die Lehramtsstudentin der Universität Rostock konnte im gesamten Rennverlauf an der Spitze des Feldes mitfahren. Da sich jedoch nur die Sieger direkt für das Finale qualifizieren, muss Julia als Zweitplatzierte Samstagmittag im Hoffnungslauf um den Finaleinzug kämpfen. Diesen Hoffnungslauf hat sie heute gewonnen.

Stephan Krüger qualifizierte sich mit einem Start- Ziel-Sieg direkt für das A-Finale im Männerdoppelzweier.

Webseite des Veranstalters: http://rowing2016.com

A-Finale U23-Weltmeisterschaften

Am heutigen Finaltag gab es für die U23-Ruderer des LRV MV eine Bronzemedaille. Diese erkämpften im Achter Malte Daberkow und Finn Knüppel.

Julia Leiding und Zweierpartnerin Frieda Hämmerling hatten sich mit der fünftschnellsten Zeit für das A-Finale qualifiziert und sind so schon als Außenseiter in das Finale gestartet. Vom Start weg gaben beide ihr Bestes, konnten aber mit den Booten aus Großbritannien, Weißrussland und Rumänien nicht mithalten. Julia schätzte nach dem Rennen ein: “ Wir sind unser bestes Rennen gefahren, gegen die siegreichen Crews, die über mehrere Jahre zusammen trainieren, hatten wir keine Chance.“

Julia und Frieda auf den letzten Schlägen im A-Finale (Foto: Leiding)

Julia und Frieda auf den letzten Schlägen im A-Finale (Foto: Leiding)

Für Julia geht es bereits kommenden Dienstag weiter, dann wird sie im polnischen Poznan bei den Studentenweltmeisterschaften im Einer an den Start gehen.

Bereits am Donnerstag fuhren Leah Labudde und Frauke Hacker im Zweier auf Platz 6.

Text: C. Leiding

Das Finale fest im Blick

Bei idealen Ruderbedingungen wurde heute der nun schon dritte Tag der Ruder- WM absolviert.

Julia Leiding und Partnerin Frieda Hämmerling erwischten in ihrem Halbfinale leider keinen optimalen Start. Doch mit großem Einsatz kämpften sie sich wieder an die führenden Boote der USA und Weißrusslands heran und konnten mit dem dritten Platz die Finalteilnahme sichern.
Erfreulich aus MV-Sicht: alle U23-Sportler des LRV MV konnten sich für die A-Finals am Donnerstag bzw. Freitag qualifizieren.

Text: C. Leiding

Julia und Frieda sind glücklich über den Einzug ins Finale (Foto: F. Leiding)

Julia und Frieda sind glücklich über den Einzug ins Finale (Foto: F. Leiding)

Vorlauf in Rotterdam

Wolkenbruchartige Regenfälle und stürmischer Wind aus wechselnden Richtungen begleitete den ersten Vormittag der U23 WM.
Für Julia Leiding und Zweierpartnerin Frieda Hämmerling lautete die Aufgabenstellung auf den Plätzen 1 bis 3 ins Ziel zu kommen, um so ein zusätzliches Rennen im Hoffnungslauf zu vermeiden.
Von Beginn des Rennens an konnten sie sich gemeinsam mit dem Boot aus Großbritannien vom Feld absetzen und letztlich als Zweitplatzierte die Ziellinie überqueren. Damit haben sich beide Sportlerinnen einen zusätzlichen Tag zur Regeneration verdient und starten am Dienstag ab 16.30 Uhr im Halbfinale.

Julia (Schlag) und Frieda (Bug) im Doppelzweier (Foto: L. Neuhaus)

Julia (Schlag) und Frieda (Bug) im Doppelzweier (Foto: L. Neuhaus)

Text: C. Leiding