Unterstützt den RRC bei den Spendenaktionen der ING DiBa und der Canada Life

Wir nehmen in diesem Jahr an gleich zwei großen Spendenaktionen teil und mit Eurer Hilfe kann der Rostocker Ruderclub 2.700€ gewinnen. Wie? Ganz einfach!

Zunächst könnt ihr bis zum 7.11. bei DiBaDu (DiBa Link) und dein Verein mit insgesamt drei Stimmen für den RRC voten. Die ersten 200 Vereine erhalten 1.000€. Dazu fordert Ihr auf der Ing-DiBa Homepage die drei Abstimmcodes ein und gebt diese auf der gleichen Seite für unseren Verein ein. Ihr könnt im Anschluss sofort sehen, auf welchen Platz uns Eure Stimmen gebracht haben. Die Codes könnt Ihr HIER anfordern.

Bei der Canada-Life (Canada-Life Link) könnt Ihr bis zum 26.10. einmal täglich pro internetfähigem Gerät für uns abstimmen. Einfach den RRC aus den 6 Projekten aus Mecklenburg- Vorpommern auswählen ( siehe HIER), Mailadresse zum Abstimmen eingeben und Eure Stimme mit der dann folgenden Verifizierungsmail bestätigen. Bei dieser Aktion können wir sogar 1.700€ gewinnen.

Also rührt die Werbetrommel und sammelt von Freunden, Verwandten und Bekannten jede Stimme, die Ihr bekommen könnt.

Vielen Dank für Euer Engagement!

Glänzender Saisonabschluss

Julia und Clara vor dem Rennen (Foto: RRC)


Nach ihrer Rückkehr von der Ruderweltmeisterschaft in Florida legte RRC-Sportlerin Julia Leiding einen Zwischenstopp am Salzgittersee ein. Gemeinsam mit Clara Bergau (Frankfurter Germania), beide waren schon in Juniortagen eine erfolgreiche Doppelzweierbesatzung, ging es in Salzgitter über die 1000m-Distanz bei den 104. Deutschen Großbootmeisterschaften. Beide konnten in einem vollen Teilnehmerfeld einen respektablen Bronzerang errudern. Nur kurz nach der Siegerehrung gingen Julia und Clara erneut aufs Wasser. Für den Doppelvierer hatten sie sich weitere Verstärkung bei der Frankfurter Germania geholt. Gemeinsame mit Christiane Huth und Elisabeth Ursprung sicherten sie sich den Sieg und den Titel des Deutschen Großbootmeisters.

Der Frauendoppelvierer mit Christiane, Clara, Julia und Elisabeth (vlnr) Foto: RRC

Die Videos zu den Rennen findet ihr hier:
W2x Finale W2x Siegerehrung
W4x Finale W4x Siegerehrung

Rostocker rudern zum Kanzleramt

Bei amtlichem Schietwedder machte sich eine kleine Truppe Rostocker am 07. Oktober auf den Weg nach Berlin, um an der internationalen Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ teilzunehmen. Das Besondere an dieser Regatta ist der 7 Kilometer lange Streckenverlauf von der Charlottenburger Schleuse zum Kanzleramt, der uns Ruderern sonst vorenthalten bleibt und jedes Mal ein Erlebnis ist.
Im Gig-Doppelvierer der Männer ging eine Renngemeinschaft aus RRC und HSG an den Start. Steuerfrau Wiebke Grünhagen, Marten Maack und Daniel Harnack vertraten den RRC. Leider mussten die Männer außer Konkurrenz starten, wollten sich das Rennen aber nicht nehmen lassen und konnten sich im Ziel über eine starke Zeit freuen.
Gina Neureither und Laura Karsten gingen gemeinsam mit Frauen des GRC Hilda im Achter an den Start. Obwohl die Mannschaft von der Küste sich der erfahreneren Konkurrenz aus Berlin geschlagen geben musste, war die Stimmung im Team gut. Das Rennen in der größten Bootsklasse war für alle ein schönes Erlebnis.
Abgerundet wurden die Rennen von der tollen Stimmung um die Regatta. Von zahlreichen Brücken und Plätzen am Ufer wurden die Regattateilnehmer angefeuert und beklatscht.
Text: L. Karsten

v.l.n.r.: Daniel, David, Marten, Laura, Gina, Sebastian (Foto: W. Grünhagen)

Rund um den Wannsee 2017

Eine Renngemeinschaft aus HSG, ORC, RRC und Neuruppiner RC hatte sich in diesem Jahr zur Internationalen Achter Regatta Rund um den Wannsee angemeldet. Bereits am Samstag wurde der Achter der HSG per Bootstransport nach Berlin gebracht und aufgeriggert. Am Sonntag versammelten sich früh morgens 27 Achter auf dem großen Wannsee zum warmrudern, um dann Punkt 9 Uhr mit dem Startschuss per Massenstart ins Rennen zu gehen. Bei so vielen Achtern kochte der Wannsee förmlich und es dauerte eine Weile bis sich das Feld sortiert hatte. Unsere Steuerfrau Rosi Langhammer steuerte uns jedoch souverän durch das Gewimmel und suchte uns die ideale Route auf Wannsee und Havel. Nachdem die erste Engstelle an der Pfaueninsel passiert war kam auch schon die Glienicker Brücke in Sicht. Unser Boot lief hervorragend und so ließen wir schnell Schloss Glienicke und Schloss Babelsberg an uns vorbeiziehen und passierten eine weitere Engstelle an der Einfahrt zum Griebnitzsee. Mit zügigen Schlägen erreichten wir den Kleinen Wannsee wo wir zum Endspurt ansetzen bis wir das Ziel vor dem Bootshaus des Berliner Ruder Clubs erreichten. Wir erruderten auf den 15km eine respektable Zeit von 1 Std 25 Sek. Leider reichte es damit aber nur für Platz zwei in unserer Klasse, das Boot vom „Ruderclub am Wannsee“ konnten wir mit ihrer Altersgutschrift von 4 Min 12 Sek nicht erreichen. Insgesamt war es eine schöne Ruderveranstaltung auf einer besonderen Naturstrecke. Besonderer Dank an dieser Stelle geht an Lutz Richter und Olaf Schwittlick für den Bootstransport und Andreas Borgwardt für die Gesamt Organisation und Trainingskoordination.

Text und Foto: Lars Süßenbach
Teilnehmer 2017
Andreas Borgwardt (HSG), Lutz Richter (HSG), Olaf Schwittlick (HSG), Axel Zimmermann (RRC), Tino Kitzmann (RRC), Lars Süßenbach (RRC), Dirk Pfaffe (Neuruppin), Mario Minge (ORC) Stf. Rosi Langhammer (RRC)

Feuerzangenbowlenfahrt 2017

Der Achter des RRC auf der Feuerzangenbowlefahrt 2017 (Foto: RRC)


Am 30.9.2017 lud der RRC zur traditionellen „Feuerzangenbowlenfahrt“ ein. Mit unseren Gästen aus Bergen und der HSG Uni Rostock trafen wir uns um 9 Uhr im Bootshaus. Nach kurzer Beratung entschieden wir, dass die Windverhältnisse eine Befahrung des Breitlings zuließen. Heike teilte die Bootsbesatzungen ein und kurz darauf legten 20 Ruderkameraden in vier Booten vom Steg ab.
Nach einer kurzen Pause „über dem Warnowtunnel“, die wir nutzten um unseren Flüssigkeitshaushalt mit rudertypischen Getränke aufzufüllen, passierten wir die Fähranleger im Überseehafen und fuhren weiter auf den Breitling. Die Wasserverhältnisse wurden schwieriger, doch pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den Strand am Schnatermann. Wolfgang transportierte mit seinem Motorboot dankenswerter Weise wieder unsere Verpflegung zum Ziel unserer Ausfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein gab es eine Runde isotonische Getränke. Gerd hatte den traditionellen Erbseneintopf mit Kassler vorbereitet, der allen hervorragend schmeckte. Nach dem Essen wurde am Strand die Feuerzangenbowle zubereitet. Wie der Name dieser Veranstaltung unschwer erkennen lässt, ist dies ein wesentlicher Programmpunkt. Inzwischen bekamen wir Besuch von weiteren Mitgliedern, die als Verkehrsmittel das Fahrrad oder den PKW gewählt hatten.

Die Pause beim Schnatermann (Foto: RRC)


Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Im Bootshaus hatten fleißige Helfer bereits die Kaffeetafel zum Ausklang dieses Tages vorbereitet. Wir bedanken uns bei allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen der diesjährigen Feuerzangenbowlenfahrt beigetragen haben.

Der Rückweg im Doppelzweiter dauerte etwas länger (Foto: RRC)

Text: Wolfgang Krutzke

WM Sarasota / Florida – B-Finale


Bei kräftigem Seitenwind starteten Julia Leiding und Partnerin Carlotta Nwajide im B-Finale der Doppelzweierkonkurrenz. Auf der ersten Streckenhälfte konnte die junge Crew an der Spitze des Feldes mitfahren, musste nach 1400m jedoch den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen und passierte als Vierter die Ziellinie. „Bis 1400m sind wir ein sehr gutes Rennen gefahren, danach wurde es richtig schwer. Es waren hier die härtesten Rennen meiner Ruderkarriere, wir haben viele kleine Schritte nach vorn gemacht, doch der Abstand zur absoluten Weltspitze ist noch groß.“ meldete sich die RRC-Sportlerin nach dem Rennen aus Sarasota.
Im wohlverdienten Urlaub kann sich Julia Leiding von den Strapazen der langen Saison erholen, danach wird Heimtrainer Rene Burmeister mit ihr das Ergebnis auswerten und schauen, was in Hinblick auf die kommende Saison verändert werden kann.

Der Artikel der NNN.

Text: RRC

WM in Sarasota / Florida – Halbfinale

Der Frauendoppelzweier bei der WM Vorbereitung in Ratzeburg (Foto: DRV/Schwier)


Als Außenseiter ging heute der Frauendoppelzweier mit Julia Leiding und Carlotta Nwajide  auf Bahn 6 ins Halbfinale A/B. Doch mit dieser Rolle wollte sich die junge Crew nicht zufrieden geben und ging als erstes Boot über die 500m-Marke. Im Streckenverlauf wurde das deutsche Boot von Frankreich, Litauen und den USA eingeholt, doch Julia und Carlotta ließen den Kontakt zu diesen Booten,  die im vergangenen Jahr im Olympiafinale starteten,  nicht abreißen. Italien konnte auf den letzten Metern sich in diesen Kampf einschalten und wurde mit neun Hundertstelsekunden Vierter vor dem deutschen Boot.

Anschließend  äußerte sich Julia zufrieden zum Rennverlauf: „Es war unser bestes Rennen der Saison, alles was wir vorab besprochen hatten, konnten wir im Rennen umsetzen“.

Am Sonntag trifft unser Doppelzweier im B-Finale (15.05 Uhr) auf Italien, Schweden, Tschechien, Niederlande und Griechenland.

Rennvideo

Text: RRC

WM in Sarasota / Florida – Halbfinaleinzug gesichert

Julia und Carlotta am Start (Foto: DRV/Seyb)

Nach zehn Wochen intensiven Trainings ging am Montag die Startampel für Julia Leiding und Carlotta Nawjide bei der WM in Florida auf grün. Gewohnt schnell starteten beide in das Rennen und konnten bis zur 1000m-Marke gut an der Spitze des Feldes mitfahren. Gesundheitlich leicht angeschlagen, musste das Team aus Rostock und Hannover auf der zweiten Streckenhälfte die Konkurrenz ziehen lassen. Damit führte der Weg für den Frauendoppelzweier über den Hoffnungslauf am Mittwoch, was bei schwülwarmen Temperaturen eine zusätzliche Herausforderung für die Sportler darstellte.
Auch im Hoffnungslauf kam die Mannschaft gut vom Start weg und führte bis zur Streckenhälfte das Feld an. Nach 1000m entfachte ein enger Bord-an-Bordkampf zwischen dem deutschen, schwedischen und niederländischen Team. Am Ende siegte Niederlande knapp vor Schweden und der jungen deutschen Crew, die sich mit dem dritten Platz den Einzug unter die 12 besten Doppelzweier sicherte.

Rennvideo

Text: RRC

Ocik & Co. wollen die WM rocken – Leiding und Nwajide haben „105-Prozent-Ziel“

Der Deutschland-Achter mit dem für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startenden Schlagmann Hannes Ocik aus Rostock ist bei den 47. Weltmeisterschaften ab morgen in Sarasota (Kalifornien) nach fünf Siegen in fünf Saisonrennen klarer Favorit.

Im Team des amtierenden Europameisters und Weltcup-Gesamtsiegers wird auch gar nicht in Abrede gestellt, dass schon der zweite Platz als Niederlage empfunden werden würde. „Wir sind hierher gefahren, um Weltmeister zu werden“, sagt Ocik, der schon zweimal (2013 und 2015) „Vize“ war. „Das ist unsere eigene Erwartungshaltung. Wir haben Bock, zwei Rennen noch mal richtig zu rocken.“ Sprich den Vorlauf und das A-Finale zu gewinnen. Womöglich in den Hoffnungslauf zu müssen, ist nicht vorgesehen.

„Wir hatten nach dem Weltcup-Finale in Luzern drei Trainingslager, da sind wir noch ein Stück fitter, die Bewegungsabläufe an Bord noch exakter geworden, konnten wir auch in der Feinabstimmung weitere Fortschritte erzielen“, weiß der 26-Jährige das große Selbstvertrauen zu begründen.

Malte Daberkow vom Olympischen Ruder-Club Rostock ist als WM-Ersatzmann vor Ort. In seinem ersten Männer-Jahr war die Hügelregatta Mitte Mai in Essen der bislang letzte „richtige“ Auftritt des 23-Jährigen. „Es gab Momente, wo ich durchhing, aber ich habe mir immer wieder gesagt, ich bin froh, dass Trainer Uwe Bender mir die Chance gibt, dabeizusein, und ich versuchte, mich auch ohne Wettkampfpraxis technisch und physisch zu steigern“, so Malte.

In Sarasota haben er und sein Kompagnon René Stüven (RV Emscher Wanne-
Eickel/Herten) rund um die Uhr Bereitschaft: „Unsere Aufgabe ist es, die ganze Zeit im Training an der Strecke einsatzbereit zur Verfügung zu stehen. Wir sind nur für die anderen Boote da.“

Julia Leiding (23) vom Rostocker Ruder-Club bildet schon die gesamte Saison über mit Carlotta Nwajide (22/Hannover) ein „Paar“. Die beiden Youngster, bereits 2012 in Plovdiv gemeinsam Junioren-WM-Dritte im Doppelzweier, starteten 2017 nie ohne einander, wurden Vierte der EM und (im Doppelvierer) beim Weltcup in Poznan. Hinzu kam, dort wieder zu zweit, Platz zehn beim WC in Luzern.

Das Duo Leiding/Nwajide hat sich für Sarasota viel vorgenommen. „Wir sind in der Vorbereitung rudertechnisch viel besser zusammengekommen, haben entscheidende Schritte machen können. Zudem fühle ich mich so fit wie nie. Deshalb wollen wir ins A-Finale und nicht bloß ganz gut mitfahren, sondern vor allem die Konkurrenten, die beim Weltcup in Luzern im B-Finale vor uns lagen (Italien, Griechenland, Tschechien – d. Red.), diesmal hinter uns lassen“, sagt die Niedersächsin.

Auch sie befinde sich „in einem sehr guten Zustand“, versichert Julia und ergänzt: „Das A-Finale ist unser 105-Prozent-Ziel. Sollten wir das schaffen, wäre das phänomenal. Dafür müssen wir aber über uns hinauswachsen.“

Und sehr schön formuliert die Rostockerin, worauf sich ihr Optimismus gründet, dass das erreicht werden kann: „Weil wir uns im Boot gegenseitig den Rücken frei halten und wie eine Fahrradkette ineinander übergehen.“

Autor: Peter Richter/NNN – Originalartikel